Die Glücksdetektive
Ein Kunstprojekt mit GrundschülerInnen - Kinder machen sich auf die Suche nach dem Glück
2 Schulklassen arbeiteten mit 2 Schauspielerinnen und 2 Lehrerinnen ein Jahr lang zum Thema Glück. Als Glücksdetektive mit Detektivnamen, Ausweis und Lupe begaben sie sich auf Spurensuche: Was ist Glück? Hinterlässt es Spuren? Wie fühlt es sich an? Was macht alte Menschen glücklich? Meine Mitschüler*innen? Wie sehe ich aus, wenn ich glücklich bin? Kann man Glück spielen, teilen? Und was ist mit dem Pech? In wöchentlichen Proben wurde geforscht, geredet, improvisiert, sich ganz viel bewegt, es wurden Interviews mit Senior*innen geführt, Szenen erarbeitet, Glücksbewegungen entwickelt, Kleeblätter gebastelt. Dann kam der Lockdown im Dezember und wir haben weiter nach dem Glück gesucht. Über Monitore, Briefe, Fotos, Filme, Klingeln bei Mitschüler*innen, erfundene Geschichten. Danach folgte der Wechselunterricht. Wir blieben dran am Glück. Aber eine gemeinsame Abschlusspräsentation war nicht möglich. Wir arbeiteten in Kleingruppen, bestellten den Kameramann, damit er die Arbeit der Detektive in Filmsequenzen einfing. Zum Glück hatten wir die Idee, in der Schule einen Glücksraum einzurichten, in dem die Kinder alle wichtigen Spuren zeigen konnten. Bilder, Fotos, das Kleeblatt wurden ausgestellt. Es gab Musik, Hörspiele, den Film, einen Schaukelstuhl, Spiele, Anleitungen, eine mit Zitaten von zuvor zum Thema Glück interviewten Senior*innen gedeckte Tafel, an der wir gern gemeinsam gesessen hätten. Zwei Wochen lang konnten Schulklassen, Lehrer*innen, Eltern u.a. teilhaben. Wenn man sich mit dem Glück beschäftigt, ist es bereits da.
Altersstufen: 6–10 Jahre
Art des Angebots: Dokumentation
https://elbinselschule.hamburg.de/?s=Gl%C3%BCcksdetektive
Dieses Projekt wurde bereits angeboten bei