ReBunker
(In)visible Stories - Schutzräume, Mahnmale und Konzepte zur Umgestaltung des Zombeck-Turms am Wiesendamm
Leicht zu übersehen sind sie und kaum jemand weiß um die Funktion und Bedeutung der Luftschutzbunker. Die Schüler:innen untersuchten in diesem Projekt Bunker im Stadtgebiet und ihre Geschichten dahinter. Sie sollten Erfahrung sammeln, wie man Bauwerke aus dem zweiten Weltkrieg genutzt und wie sie in den Nachkriegsjahren umgestaltet wurden. Die Schüler:innen sollten für die gestalterischen, statischen, funktionalen und konstruktiven Eigenheiten sensibilisiert werden. Dabei wurden durch emotionalassoziative, zeichnerische sowie beschreibende und analytische Zugänge alle Aspekte von Bunkerarchitektur beleuchtet. Eingebunden darin wurden die historische und gesellschaftliche Dimensionen, in der sich die Schüler:innen auf Spurensuche begaben, sie nach dem Zeugniswert der Bunker als Orte urbaner Erinnerungskultur fragten und sich mit dem gegenwärtigen Umgang mit Bunkern im Stadtgebiet befassten. Schließlich sollten die gewonnenen Erkenntnisse in konkreten Umgestaltungsentwürfen des Zombeck-Turms am Wiesendamm in Hamburg münden, in der die Schüler:innen Skizzen, Bauzeichnungen und Architekturmodelle anfertigten. Die Ergebnisse wurden am 13.12 und 14.12.2023 in der Zinnschmelze neben dem Zombeck-Turm der Öffentlichkeit ausgestellt. Das Projekt war ein voller Erfolg.
Altersstufen: 10–14 Jahre
Art des Angebots: Dokumentation
Laufzeit: 15.09. – 14.12.2023
Charlotte König, Koordination der Künste und Kultur