Sommer als Utopie

Das Freibadfestival

In „Sommer als Utopie – Das Freibadfestival“ entwickeln Schüler*innen künstlerische Beiträge für ein gemeinsames Freibadfestival. Das Projekt versteht künstlerische Praxis als Möglichkeit, gesellschaftliche Fragen konkret zu erproben: Wie wollen wir zusammenleben? Was bedeutet Freiheit im Miteinander? Und wie kann Solidarität sichtbar werden? Ausgangspunkt ist die Idee des Sommers als Möglichkeitsraum – ein Bild für Offenheit, Gemeinschaft und die Vorstellung davon, wie eine andere, gerechtere Zukunft aussehen könnte. Schüler*innen setzen sich diesen Fragen nicht theoretisch, sondern gestalterisch auseinander: Sie entwickeln künstlerische Arbeiten, die gesellschaftliche Perspektiven sichtbar machen und Räume für neue Formen des Zusammenlebens öffnen.

Rahmenbedingungen Ein Teil der beteiligten Schüler*innen ist gleichzeitig in die „Pädagogische Werkstatt Demokratie“ des Startchancenprogramms eingebunden. Die dort entwickelten Perspektiven auf Partizipation und Bildungsgerechtigkeit fließen direkt in die künstlerische Arbeit ein und werden im Utopie-Slam sowie im weiteren Projektverlauf aufgegriffen. Ein Kurs baut experimentelle Wasserfahrzeuge, die als kollektive Konstruktionen im Wasser erprobt werden. Parallel entsteht ein Schwimmflügelballett, in dem Körper, Bewegung und Wasser choreografisch gestaltet werden. Im Bereich Meer-Mode entwickeln die Schüler*innen textile Arbeiten, die über Badebekleidung getragen werden und den Körper im öffentlichen Raum inszenieren. Ein weiterer Kurs erarbeitet künstlerische Interventionen im Freibad, die mit kleinen Eingriffen Wahrnehmung und Nutzung des Ortes verschieben und Fragen von Öffentlichkeit und Zusammenleben aufwerfen. An Projekttagen und Projektwochen werden die Arbeiten verdichtet und performativ weiterentwickelt. Den Abschluss bildet ein Festival im Freibad, bei dem alle Beiträge zusammenkommen und als gemeinsamer künstlerischer Raum erfahrbar werden. Das Projekt wird durch die Universität Koblenz wissenschaftlich begleitet, um die Verbindung von kultureller Bildung, Partizipation und Schulentwicklung forschend zu reflektieren.

Altersstufen: 10–14 Jahre 14+ Jahre

Art des Angebots: geschlossenes Projekt

Laufzeit: 31.08.2026 – 30.07.2027

Kulturagent*innen Hamburg e.V.
Kulturagent*innen Hamburg e.V.
Ansprechpartner*in:

Alescha Abendroth

E-Mail:
Telefon: keine
Kulturagent*innen Hamburg e.V.
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Alescha Abendroth

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Telefon: keine

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